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TV-Tipps für die Woche vom 28. Oktober – 3. November 2017

Das Luther-Tribunal oder Frau Müller muss weg! – In der Woche des Reformationsjubiläums müssen wir Entscheidungen treffen. Danach wissen wir alles, was wir jemals über Luther wissen wollten. Folgende Sendungen könnten für Religionslehrerinnen oder Religionslehrer von besonderem Interesse sein:

 
Samstag, den 28. Oktober 2017

Die Tatorte der Reformation (1 – 8)
SWR, 6.30 – 8.30 Uhr

Martin Luther: Der Protest (1)
5-tlg. TV-Biografie, DDR/CS 1983
MDR, 6.30 – 8.00 Uhr

Luthers Revolution
Der Siegeszug des Protestantismus
NDR, 11.30 – 12.15 Uhr

Terra X
Der große Anfang – 500 Jahre Reformation (1 – 3)
Der Funke – Die Explosion – Das Feuer
ZDF-Neo, 15.05 – 17.30 Uhr

Und wenn die Welt voll Teufel wäre…
Auf Luthers Spuren
Dokumentation 2017
3SAT, 19.30 – 20.00 Uhr

Katharina Luther
SWR, 20.15 – 22.00 Uhr

Sing it loud – Luthers Erben in Tansania
3SAT, 21.55 – 23.20 Uhr

 
Sonntag, den 29. Oktober 2017

Martin Luther: Der Sohn der Bosheit (2)
TV-Biografie, DDR/CS 1983
MDR, 6.50 – 8.25 Uhr

Der Luther-Code
2-tlg. Dokurheie, D 2016 (1+2)
SWR, 9.20 – 10.45 Uhr

Als Luther die A5 überquerte
HR, 14.00 – 15.00 Uhr

Terra MaX
Die Reformation
KiKA, 15.50 – 16.15 Uhr

Gott und die Welt
Wer bin ich?
Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln
ARD, 17.30 – 18.00 Uhr

Mein Ausland
Schaut’s net aus dem Fenster – 70 Jahre Krimmler Judenflucht nach Palästina
Phoenix, 21.45 – 22.30 Uhr

Der See Genezareth
Reportage
Phoenix, 22.30 – 23.15 Uhr

Luthers Lieder
Dokumentation mit Ben Becker 2017
Arte, 23.35 – 0.30 Uhr

Die Luther Matrix
TV-Dokudrama, D 2017
SWR, 0.20 – 1.50 Uhr

 
Montag, den 30. Oktober 2017

Martin Luther: Die Geheimnisse des Antichrist (3)
TV-Biografie, DDR/CS 1983
MDR, 7.00 – 8.30 Uhr

sonntags
Magazin
#Luther – 500 Jahre Reformation
3SAT, 12.30 – 13.00 Uhr

Zwischen Himmel und Hölle
Historienfilm, D/CZ 2017
ZDF, 20.15 – 23.00 Uhr

Die Kinder des Monsieur Mathieu
HR, 0.35 – 2.05 Uhr

 
Dienstag, den 31. Oktober 2017

3SAT sendet heute den Thementag “Glaube, Kriege, Hoffnung”
Ein buntes Sammelsurium von Filmen, die sich mit Religion beschäftigen

Phoenix konzentriert sich in seinen Sendungen ganz auf Luther und seine Umgebung

Willis Vips: Martin Luther
ARD, 5.30 – 5.55 Uhr

Himmel, was trennt sie eigentlich noch?
Protestanten, Katholiken und die kleinen Unterschiede
Reportage 2016
MDR, 6.55 – 7.10 Uhr

Martin Luther: Hier stehe ich… (4)
TV-Biografie, DDR/CS 1983
MDR, 7.10 – 8.40 Uhr

Das Weib soll schweigen – Die Reformatorin Katharina Schütz Zell
SWR, 7.15 – 8.00 Uhr

TerraMaX
Kampf um den richtigen Glauben
ZDF, 7.20 – 7.40 Uhr

Luther und die Frauen
SWR, 8.00 – 8.30 Uhr

Martin Luther – Petra Gerster auf den Spuren des Reformators
ZDF Neo, 8.20 – 9.05 Uhr

Das Zeitalter der Reformation im Südwesten
SWR, 8.30 – 10.00 Uhr

Martin Luther: Das Gewissen (5)
TV-Biografie, DDR/CS 1983
MDR, 8.40 – 10.15 Uhr

An Tagen wie diesen
Der 31. Oktober
ZDF Neo, 9.05 – 9.50 Uhr

Wie Honecker den Reformator feierte
MDR, 10.45 – 11.00 Uhr

Die Amploniana – Luthers Bücherstube
Dokumentation, Deutschland 2017
MDR, 14.30 – 15.00 Uhr

Storm und der verbotene Brief
KiKA, 15.00 – 16.40 Uhr

Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Aus Wittenberg
ARD, 15.00 – 16.00 Uhr

Luther in Brandenburg
RBB, 16.15 – 17.00 Uhr

500 Jahre Reformation – Der Festakt
Aus Wittenberg
ZDF, 17.00 – 18.00 Uhr

Triff Martin Luther
Doku
KiKA, 19.25 – 19.50 Uhr

Das Luther-Tribunal – Zehn Tage im April
Deutschland 2017
ZDF, 20.15 – 21.45 Uhr

SAT.1 hält mit einem starken Film gegen die Luthermanie:

Frau Müller muss weg!
Deutschland 2015
SAT.1, 20.15 – 22.00 Uhr

Luther – Das Projekt der 1000 Stimmen
Konzert, Pop-Oratorium von Michael Kunze
ZDF, 22.00 – 23.40 Uhr

Mitteldeutschland von oben
Das Lutherland
RBB, 22.20 – 23.50 Uhr

Eine Welt zerbricht
BR, 22.45 – 23.30 Uhr

Luther
Biografie, 2003
ARD, 23.45 – 1.35 Uhr

Einer trage des anderen Last
Drama, DDR 1988
RBB, 23.50 – 1.45 Uhr

God’s Cloud
Magazin
Martin Luther – Wegbereiter der Moderne
ZDF, 1.25 – 1.55 Uhr

 
Mittwoch, den 1. November 2017

Religionen der Welt (1)
HR, 6.15 – 6.45 Uhr

Stationen
Genug gelitten – selbstbestimmt sterben
BR, 9.45 – 10.15 Uhr

 
Donnerstag, den 2. November 2017

Religionen der Welt (2)
HR, 6.25 – 6.55 Uhr

Nah dran
Gut Abschied nehmen – Menschen, die dem Tod ins Auge sehen
MDR, 22.35 – 23.05 Uhr

Freiheit wagen! – Margot Käßmann
Ein Porträt
WDR, 23.10 – 23.55 Uhr

Menschen hautnah
Fast wie Familie – Leben unter Frauen (Beginen)
WDR, 23.55 – 0.40 Uhr

 
Freitag, den 3. November 2017

Religionen der Welt (3)
HR, 6.25 – 6.55 Uhr

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News

Für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht konfessionell, kooperativ, dialogisch

Für eine Stärkung des konfessionellen Religionsunterrichts und seine Weiterentwicklung durch ökumenische Kooperation und interreligiösen Austausch setzt sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in einer am Samstag, dem 6. Mai 2017, in Berlin verabschiedeten Erklärung ein. Es unterstützt damit ausdrücklich die von der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegten Rahmenempfehlungen für die Diözesen.
Unter den Aspekten „konfessionell“, „kooperativ „und „dialogisch“ setzt sich das ZdK für eine Stärkung des konfessionellen Religionsunterrichts, seine Weiterentwicklung durch ökumenische Kooperation und den interreligiösen Austausch ein. Es unterstützt damit die von der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegten Rahmenempfehlungen für die Diözesen, die am 22. November 2016 unter dem Titel „Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts“ (PDF). veröffentlicht wurden.

Grundsätzlich sei Religionsunterricht nötiger denn je, betont das ZdK, denn zu der religiösen Pluralitätsfähigkeit, die heute so dringend erforderlich sei, und zum Verständnis der eigenen Kultur verhelfe nicht religiöse Ignoranz, sondern religiöses Wissen und religiöse Erfahrung sowie ein reflektierter eigener Standpunkt. Der Religionsunterricht „leistet so in einer pluralen Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung und zum gegenseitigen Verständnis“, heißt es in der Erklärung mit dem Titel „Für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht – konfessionell, kooperativ, dialogisch“.

Zwar sei der Religionsunterricht grundgesetzlich abgesichert, dieses Recht müsse in der Praxis aber auch realisiert werden. Die Situation des Religionsunterrichts sei regional und schulspezifisch sehr unterschiedlich, erläutert die ZdK-Erklärung. Häufig sei ein konfessioneller Religionsunterricht, der in allen Schulformen und Jahrgangsstufen durchgeführt wird und dabei die konfessionelle Einheit von Schülern, Lehrern und dem Unterrichtsstoff aufrechterhält, nicht mehr möglich.

Deshalb setzt sich das ZdK für klare Rahmenbedingungen zur Weiterentwicklung des konfessionellen Religionsunterrichts durch ökumenische Kooperationen ein. Es handele sich dabei nicht um einen überkonfessionell christlichen Religionsunterricht, sondern um einen kooperativen katholischen oder evangelischen Religionsunterricht. Dafür seien sowohl schulorganisatorische, als auch religionsdidaktische Veränderungen notwendig, die verstärkt Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Konfessionen herausarbeiteten, aber auch Unterschieden differenziert gerecht würden.

Das ZdK unterstützt diese dringend notwendige Entwicklung und fordert die Diözesen auf, bald entsprechende Vereinbarungen mit den evangelischen Landeskirchen zu treffen. Es gehe nicht darum, ein bundesweit einheitliches Kooperationsmodell zu etablieren, sondern für die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort passgenaue, gelingende Kooperationsformen zu entwickeln und auszubauen.

Neben der evangelisch-katholischen Kooperation ist nach Überzeugung des Zentralkomitees auch die Zusammenarbeit mit dem Religionsunterricht anderer christlicher Konfessionen auszuweiten. Darüber sollten auch Formen des Dialogs mit dem Religionsunterricht anderer Religionen ausgebaut werden.

Den Wortlaut der Erklärung „Für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht – konfessionell, kooperativ, dialogisch“ finden Sie hier auf der Homepage des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

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Leitartikel News

Konfessionell, kooperativ, kontextuell – 163 Religionspädagogen für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht

Religionsunterricht weiterentwickeln

Die große Mehrheit der Religionspädagogen in Deutschland spricht sich für eine Weiterentwicklung des Religionsunterrichts mit gemeinsamen bundesweiten Standards aus. Dabei wolle man grundsätzlich am konfessionellen Unterricht festhalten, aber stärker als bisher mit der jeweils anderen Konfession zusammenarbeiten sowie mit jüdischen und islamischen Religionspädagogen, heißt es in einem Positionspapier, dessen Entstehung auch durch das Comenius-Institut gefördert wurde. Angesichts der aktuellen Herausforderungen brauche eine plurale Gesellschaft “Menschen, die im Bereich der Religion begründet urteilen können, sowie religiös sprachfähig und dialogbereit sind”. Ein zukunftsfähiger Religionsunterricht leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Er biete Identifikationsmöglichkeiten in der jeweils eigenen Tradition und trage “durch die vernunftbasierte Auseinandersetzung mit Religion dazu bei, Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten Verhalten zu Religion zu befähigen und fundamentalistischen Tendenzen entgegenzuwirken”, heißt es weiter in dem Dokument, das die Wissenschaftler ausdrücklich als “Selbstverpflichtung” verstehen.

Das von 163 katholischen und evangelischen Religionspädagogen aus Forschung und Lehre unterzeichnete Papier solle Weichen stellen und Konzepte entwickeln für einen Unterricht, der “konfessionell, kooperativ und kontextuell” sein müsse. Zu den Unterzeichnenden gehören Dr. Peter Schreiner, Dr. Rainer Möller und Jörg Lohrer aus dem Comenius-Institut.

Ansprechpartner/-innen für Rückfragen:

Prof. Dr. Konstantin Lindner, Universität Bamberg; konstantin.lindner@uni-bamberg.de
Prof. Dr. Elisabeth Naurath, Universität Augsburg; elisabeth.naurath@phil.uni-augsburg.de
Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf, Universität Freiburg; mirjam.schambeck@theol.uni-freiburg.de
Dr. Hans Schmid, Leiter i. R. der religionspädagogischen Aus- und Fortbildung im Priesterseminar am Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg ; dha.schmid@t-online.de
Dr. Peter Schreiner, Direktor des Comenius-Instituts Münster; schreiner@comenius.de
Prof. Dr. Henrik Simojoki, Universität Bamberg; henrik.simojoki@uni-bamberg.de
Dr. Winfried Verburg, Leiter der Abteilung Schulen und Hochschulen, Bischöfliches Generalvikariat des Bistums Osnabrück; W.Verburg@bistum-os.de

Anlage: Text des Positionspapiers

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Medien News

Religion als Laberfach? – Podcast Theo.Logik

Theo.Logik fragt: Welcher Religionsunterricht ist noch zeitgemäß? Braucht es nicht gemeinsame Plattformen, wo Muslime mit Christen, Katholiken mit Protestanten und mit Ausgetretenen ins Gespräch kommen – über Religion, Gott und Gutsein?

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News

Ökumenischer Kalender

eagle1effi / flickr.com
eagle1effi / flickr.com

Auf der Seite amen-online.de findet sich ein Ökumenischer Kalender. Die Kalenderblätter sind monatsweise angeordnet. Klickt man besonders hervorgehobene Tage an, enthält man zu allen wichtigen Sonn- Feier- und Erinnerungstagen der christlichen Kirchen die entsprechenden Bedeutungen und Lesungen. Auch auf die jüdischen Feiertage wird hingewiesen. Mehr…