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Religionsunterricht in Deutschland: Schwerpunkt bei der Süddeutschen Zeitung

Religionsunterricht in Deutschland

Wie werden in Deutschland islamische Religionslehrer ausgebildet? Wie steht es um den Religionsunterricht in den verschiedenen Bundesländern? Welchen Stellenwert hat das Thema Glaube für Schüler und Lehrer? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich der 360° Themenschwerpunkt der SZ.

Schule und Religion Katholische KircheKatholische Kirche – Wer ein zweites Mal heiraten möchte, hat ein Problem
Katholische Religionslehrer müssen ihr Leben nach den Vorgaben der Kirche ausrichten. Das führt zu absurden Situationen. Von Anna Günther
Schule und Religion StudiumStudium – Der Imam, der aus der Uni kam
Deutsche Unis wollen möglichst weltoffene Islam-Lehrer ausbilden. Das klappt nicht immer, denn mancher Student will gar nicht so offen sein. Von Matthias Drobinski und Johann Osel
Schule und Religion ReligionsunterrichtReligionsunterricht – Nein, das Schwein ist kein heiliges Tier im Islam
Nirgendwo gibt es so viele Ungläubige wie im Osten Deutschlands. Wie an einem Gymnasium in Sachsen-Anhalt Aufklärungsarbeit betrieben wird. Von Ulrike Nimz
IhreSZ Flexi-Modul HeaderIhr Forum – Wie sähe ein zeitgemäßer Umgang mit Religion in der Schule aus?
Über kein Schulfach wird so heftig gestritten wie über “Reli”. Immer weniger Schüler besuchen den klassischen konfessionellen Unterricht, dafür immer mehr Ethik. Mit steigenden Zahlen muslimischer Schüler kommen zudem neue Herausforderungen auf die Lehrplangestalter zu.
Schule und Religion StudiumStudium – “Wenn Kinder das lernen, sind sie resistenter gegen radikale Bewegungen”
Sofia Ameen studiert Islamische Religion auf Lehramt. Warum sie das Studium begonnen hat und was sie Schülern gerne einmal beibringen würde. Porträt von Tanja Mokosch
Schule und Religion ReligionsunterrichtReligionsunterricht – “Der Schüler ignorierte mich, weil ich eine Frau bin”
Ein Muslim weigert sich, mit seiner Lehrerin zusammenzuarbeiten. Einem anderen Schüler fehlt das christliche Morgengebet. Wie Religion den Schulalltag beeinflusst. Protokolle von Pia Ratzesberger
Schule und Religion Kirchliche BildungseinrichtungenKirchliche Bildungseinrichtungen – Warum katholische Schulen so beliebt sind
Christliche Schulen haben enormen Zulauf, trotz schwindender Bindungskraft der Kirchen. Was versprechen sich Schüler und Eltern davon? Von Johann Osel
Schule und Religion SchuleSchule – Wie sich der Religionsunterricht in Deutschland verändert hat
Immer weniger Schüler besuchen den konfessionellen Reli-Unterricht, dafür steigen die Anmeldezahlen in Ethik. Über die Entwicklung eines vieldiskutierten Schulfachs – mit interaktiver Grafik. Von Matthias Drobinski und Markus C. Schulte von Drach

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Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht wird ab 2018 in NRW möglich

Vereinbarung unterzeichnet

Die evangelischen Landeskirchen in NRW und die katholischen Bistümer in Aachen, Münster, Essen und Paderborn haben eine entsprechende Vereinbarung zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht ab dem Schuljahr 2018/19 unterzeichnet. Sie gilt für Grundschulen und weiterführende Schulen im Sekundar I-Bereich. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Bildung in Düsseldorf und die Bezirksregierungen begrüßen die Initiative der Kirchen.
Die Vereinbarung zwischen dem Bistum Münster, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland zur konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht finden Sie hier.
[su_button url=”http://www.bistum-muenster.de/downloads/Verwaltung/2017/Perspektiven%20konfessioneller%20Kooperation.pdf” style=”flat” background=”#169361″ size=”9″]Vereinbarung herunterladen (PDF)[/su_button]

Erzbistum Köln sieht keinen Handlungsdruck

Das Erzbistum Köln beteiligt sich nicht an der Kooperation. Im Bistum sei weiter mehr als jeder dritte Schüler katholisch, heißt es in einer Stellungnahme. Es bestehe daher kein Handlungsdruck, alternative Modelle zu entwickeln.

Gemeinsamer evangelisch-katholischer Religionsunterricht in NRW

Mit ihrer Zusammenarbeit stellen sich die beiden großen Kirchen auf die veränderte Schullandschaft ein, denn die Zahl christlicher Schülerinnen und Schüler ist rückläufig. Religionsunterricht, den ausschließlich Schülerinnen und Schüler einer einzigen Konfession besuchen, findet immer seltener statt. Zudem sind auch bei getauften Kindern und Jugendlichen christliche Traditionen und biblisches Wissen schon längst nicht mehr selbstverständlich. „Der Religionsunterricht trägt so vertieft zur religiösen und allgemeinen Bildung bei, er thematisiert Grundfragen des Lebens, regt zum kritischen Nachdenken über die eigenen Religiosität an und befähigt zum Dialog“, sagt der Schuldezernent und stellvertretende Leiter der Bildungsabteilung der Evangelischen Kirche im Rheinland, Landeskirchenrat Eckhard Langner, im Blick auf die Kooperation.
„Weil es das Christentum nur in konfessioneller Ausprägung gibt, ist Religionsunterricht bekenntnisorientiert geprägt“, sagt Langner weiter. Die Verantwortlichen in den Kirchenämtern und Generalvikariaten hoffen, dass mit den neuen Vereinbarungen die authentische Begegnung mit der anderen Konfession nachhaltig möglich wird und man sich der eigenen Konfession bewusster werden kann.
Schon jetzt kommt es nicht selten vor, dass der evangelische oder katholische Religionsunterricht im Klassenverband erteilt wird – aus organisatorisch-praktischen Gründen, wenn etwa nur wenige katholische oder evangelische Kinder vorhanden sind. Diese Praxis entspricht allerdings weder dem Grundgesetz noch der nordrhein-westfälischen Landesverfassung oder dem Schulgesetz des Landes. Denn danach werden die Inhalte vom Staat in Übereinstimmung mit den Religionsgemeinschaften festgelegt: Der Unterricht ist immer an das jeweilige – katholische oder evangelische – Bekenntnis gebunden. „Die Vereinbarungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht heben diese Unterschiede nicht auf, sondern geben ihm vielmehr eine zeitgemäße und dialogfördernde Form“, sagt Schuldezernent Eckhard Langner.
„Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden“, so heißt denn auch die leitende Absicht der Vereinbarungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Dazu sind die weiterhin geltenden evangelischen und katholischen Lehrpläne aufeinander zu beziehen und in entsprechende Unterrichtsplanungen zu übersetzen. Wie bisher können auf Wunsch und mit Zustimmung der betreffenden Lehrkraft auch Schülerinnen und Schüler anderer Religionen am Religionsunterricht teilnehmen.
Konkret muss eine Grundschule oder eine weiterführende Schule im Sekundar 1-Bereich, die ab dem kommenden Schuljahr in das neue Modell einsteigen will, einen Antrag bei der zuständigen Schulaufsichtsbehörde stellen. An den Berufskollegs soll die Einführung ab dem Schuljahr 2020/21 erfolgen. Eine staatliche Genehmigung setzt voraus, dass zuvor die Kirchen im jeweils konkreten Fall ein Einvernehmen hergestellt haben. Voraussetzungen dafür sind vor allem, dass die Fachkonferenzen den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht befürworten, die Schulkonferenz darüber berät und entsprechende Unterrichtspläne vorliegen, die den Wechsel der Fachlehrkräfte berücksichtigen. Die Kirchen werden die antragstellenden Schulen und die beteiligten Religionslehrerinnen und Religionslehrer durch gemeinsame Fortbildungsangebote unterstützen.

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95 Thesen: Luther twittert

Ein Unterrichtsentwurf für den Religionsunterricht in Klasse 8-10 unter CC0-Lizenz als freies Bildungsmaterial (#OER) in unterschiedlichen Formaten. Zum Kopieren, Entwickeln, Verändern, Veröffentlichen, Verkaufen – alles ohne Urheberrechtsproblematik.

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Digitale Friedhöfe, Gott im Computerspiel und Selfies auf der Gemeindeseite: Digitale Medien im Religionsunterricht?

Welche (digitalen) Medien nutzen Sie im Unterricht? Kann ein Computerspiel religiös sein? Wie gehen Sie mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts um? Welche (digitalen) Medien thematisieren Sie? Fühlen Sie sich „medienkompetent?“ Ist Schule auf die Mediatisierung des Alltags vorbereitet?
An der Goethe-Universität Frankfurt am Main führen wir eine wissenschaftliche Untersuchung dazu durch, wie (digitale) Medien von Ihnen im Religionsunterricht eingesetzt bzw. thematisiert werden – oder eben nicht. Uns interessiert dabei Ihre Meinung und Ihre Perspektive als Lehrkraft und/oder Student der evangelischen, katholischen oder islamischen Religoin und Ethik.
Wir würden uns ausgesprochen freuen, wenn Sie sich ca. 20 Minuten Zeit nehmen und folgenden Fragebogen ausfüllen:
https://www.soscisurvey.de/MedRel/?r=rpiv
Ihre Perspektive wird die Grundlage weiterer Bildungsangebote im Bereich kirchlicher und universitärer Weiter-, Fort- und Ausbildung werden. Die Studie wird durch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN, RPI Virtuell als auch dem LPR Hessen gefördert. Sollten Sie Fragen zur Untersuchung haben, so können Sie sich gerne jederzeit an mich wenden: www.medien-bildung-religion.de
tl;dr: gerne würden wir Ihre Erfahrungen zum Medieneinsatz im Religionsunterricht kennenlernen: http://bit.ly/relimed

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Medien News

Digitale Medien im Religionsunterricht?: Digitale Friedhöfe, Gott im Computerspiel und Selfies auf der Gemeindeseite:

Welche (digitalen) Medien nutzen Sie im Unterricht? Kann ein Computerspiel religiös sein? Wie gehen Sie mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts um? Welche (digitalen) Medien thematisieren Sie? Fühlen Sie sich „medienkompetent?“ Ist Schule auf die Mediatisierung des Alltags vorbereitet?
An der Goethe-Universität Frankfurt am Main führen wir eine wissenschaftliche Untersuchung dazu durch, wie (digitale) Medien von Ihnen im Religionsunterricht eingesetzt bzw. thematisiert werden – oder eben nicht. Uns interessiert dabei Ihre Meinung und Ihre Perspektive als Lehrkraft und/oder Student der evangelischen, katholischen oder islamischen Religoin und Ethik.
Wir würden uns ausgesprochen freuen, wenn Sie sich ca. 20 Minuten Zeit nehmen und folgenden Fragebogen ausfüllen:
https://www.soscisurvey.de/MedRel/?r=rpiv
Ihre Perspektive wird die Grundlage weiterer Bildungsangebote im Bereich kirchlicher und universitärer Weiter-, Fort- und Ausbildung werden. Die Studie wird durch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN, RPI Virtuell als auch dem LPR Hessen gefördert. Sollten Sie Fragen zur Untersuchung haben, so können Sie sich gerne jederzeit an mich wenden: www.medien-bildung-religion.de
tl;dr: gerne würden wir Ihre Erfahrungen zum Medieneinsatz im Religionsunterricht kennenlernen: http://bit.ly/relimed

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Papst, Vatikan, Katholische Kirche: Aktualisierte Themenseiten für die religiöse Bildung

Mit der Bekanntgabe des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. zum 28. Februar 2013 ist das Pontifikat medial präsent. rpi-virtuell stellt zum Thema Papst, Vatikan und katholische Kirche aktualisierte Themenseiten bereit mit Informationen, Material und Medien für die religiöse Bildung.