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Aus den Instituten News Newsletter

Arbeitsbericht 2018-2019 des CI erschienen

Einblicke in Projekte und Arbeitsvorhaben des Comenius-Instituts bietet der Arbeitsbericht 2018-2019.
Die thematischen Schwerpunkte Evangelische Bildungsberichterstattung, Digitalisierung und Bildung sowie Initiativen zur Zukunft religiöser Bildung in der Schule werden ebenso vorgestellt wie Projekte und Initiativen in den Arbeitsbereichen Bildung in Kirche und Gesellschaft und Bildung in der Schule.
Der 128 Seiten umfassende Bericht kann hier als open access Dokument geladen werden.
Gedruckte Exemplare sind auf Anfrage erhältlich.
Arbeitsbericht des Comenius-Instituts 2018-2019
vorgelegt zur Mitgliederversammlung 2020
Münster: Comenius-Institut, 2020. 129 Seiten

Link zum Open Access Dokument 2018-2019

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Aus den Instituten Digitalisierung Leitartikel News Newsletter

Religionspädagogische Konsultationstagung zur Zukunft des Lernens im Kontext der Digitalisierung

Um die Zukunft des Lernens im Kontext der Digitalisierung ging es vom 10.-11. Dezember 2019 in Münster. Auf der Konsultationstagung der ALPIKA-Institute und des Comenius-Institutes entwickelte eine Gruppe von Studienleitenden der Institute mit geladenen geladene Expertinnen und Experten aus Kirche, Bildung und Schule gemeinsam Visionen für zukunftsfähige religiöse Bildung in der digitalen Welt. Schnell war auch ein Hashtag gefunden unter dem nun der öffentliche Austausch auf Twitter wiedergefunden und fortgeführt werden kann: #relirebels
Deshalb hier nun direkt einige Eindrücke der Teilgebenden und Teilnehmenden der Tagung:


Nicht nur Personalpräsenz in Münster sondern auch virtuelle Zuschaltungen aus der Schweiz:


Sowohl im Kirchenamt der EKD als auch im Comenius-Institut betrachtet man die Perspektiven der religiösen Bildung in einer digitaler werdenden Gesellschaft erwartungsvoll:

Impulse der Tagung sind gemeinsam formulierte Thesen von denen hier einige schon veröffentlicht sind.
Die folgenden 5 zentral:

Darüber hinaus:

Auch Impulse zu konkreten Arbeitsvorhaben und Projektideen werden über die Tagung hinaus weitergedacht:


 


Auf dem Titelbild von links nach rechts: Joachim Happel, Marion Keuchen, Margit Metzger, Dirk Purz, Bianca Bretträger, Torben Hochfeld, Peter Schreiner, Juliane Ta Van, Janine Wolf, Christian Günther, Hans Burkhardt, Karsten Müller, Christian Sterzik, Friederike Wenisch, Lena Ohm, Horst Heller, Andreas Ziemer, Jörg Lohrer.
Beteiligt, jedoch nicht im Bild: Paula Nowak, Andrea Lehr-Rütsche, Sebastian Freisleder, Manfred Spiess

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Twittern wie Luther – rpi-virtuell auf dem Markt der Möglichkeiten


Ein Rückblick auf mein erstes, richtig großes Messeabenteuer.

Vorbereitung

Im vergangenen Herbst wurde ich gefragt, ob ich Interesse hätte, auf dem Kirchentag in Berlin beim Standdienst mitzuhelfen. Die Hotelübernachtung samt Frühstück würde finanziell vom Comenius-Institut übernommen. Als Ausgleich könnte ich meine schon recht soliden Kenntnisse von rpi-virtuell an interessierte Messebesucher weitergeben – was auch noch eine Hausaufgabe bedeutete: Denn im Herbst war der neue Materialpool von rpi-virtuell noch gar nicht fertiggestellt. Gerade dieses zukünftige Flaggschiff-Werkzeug sollte anlässlich des Kirchentages einer größeren Öffentlichkeit erstmals bekannt gemacht werden. Daraus ergab sich, dass der ambitionierte Messehelfer sich möglichst kurz vor dem Kirchentag noch umfassend über dieses neueste Feature von rpi-virtuell kundig machen musste.

Auf dem Markt der Möglichkeiten

Bei rpi-virtuell hatte man sich als Stand-Attraktion zwei Specials ausgedacht:

  1. Gezielte Materialtipps im Postkartenformat
  2. Twittern wie Luther

Bei den Materialtipps handelte es sich um grafisch “sprechend” aufbereitete Themenkarten (zB Trauer in der Schule, kostenlos herunterladbare Bilder, ein “Gabentool”, bei dem Schüler ihre eigenen Fähigkeiten entdecken können, Reformations-Ressourcen, u.a.). Diese Karten enthalten Linkadressen zu Online-Ressourcen samt einem QR-Code, mit denen man sich das entsprechene Material direkt aus dem Netz auf das Tablet oder Smartphone saugen kann.
Twittern wie Luther” war eine ziemlich verrückte Idee und zog wohl deshalb auch viele Probanden an: Ausgehend davon, dass Martin Luther gnadenlos alle seinerzeit möglichen Mittel der Öffentlichkeitsarbeit ausnutzte, nahm unser Kreativteam an, dass er heute twittern würde. Deswegen bekamen die Probanden ein Pergament-Faksimile in die Hand gedrückt, schrieben dort ihre These auf und mussten sich damit vor eine seltsame Vorrichtung stellen, die aus einem Stativ bestand und einen kleinen Tablet-Fotoapparat enthielt samt weiterem Equipment, das an der Stativstange befestigt war. Darunter befand sich ein vom genialischen CI-Chefkybernetiker Frank Staude selbst zusammenprogrammierterter Raspberry Pi Minicomputer, der die ganze Technik regulierte. Und die funktionierte so: Während die Probanden in die Kamera lächelten und dabei versuchten, ihr Thesen-Pergament in vollem Umfang in die Kamera zu halten, mussten sie mit einem Fuß volle Pulle auf einen Auslöse-Schalter treten. Mit etwas Glück wurde dann ein schönes Foto getweetet. Mit ohne Glück konnten es auch gleich 10 Aufnahmen sein oder gar keine. Oder das Foto war nicht schön, beispielsweise wenn neben dem Thesenpergament meine Glatze abgelichtet wurde, weil ich vergaß, in die Kamera zu schauen statt auf das Fußpedal.
Die Thesen hefteten wir an unseren Stand, was mit der Zeit immer mehr Leser anlockte. Die Fotos wurden unter @thesentweets getwittert.
Wir waren genug Leute, um in drei Schichten am Stand zu arbeiten, so dass auch noch Zeit für individuelle Kirchentagsbesuche blieb.

Alle im Team zeigten sich außerordentlich einsatzbereit. Mittelpunkt und Motor der rpi-virtuell-Aktivitäten war Jörg Lohrer. Er erklärte mir auch die Verwendungsmöglichkeiten der Postkarten-Materialtipps, die ich aus Ahnungslosigkeit ziemlich wenig beachtet hatte. So führte meine erste Schicht in erster Linie dazu, dass ich allmählich mit den Gegebenheiten vertraut wurde. Ich bekam sogar eine Einführung von Andrea Lehr-Rütsche in die Geheimnisse der Materialpool-Backend-Bearbeitung, mit der Normal-Sterbliche gar nicht in Kontakt kommen.
Am zweiten Tag (Freitag) kannte ich mich gut aus. Da kam es zu vielen spannenden Gesprächen (und Thesen-Fotosessions), und ich hatte ein sehr gutes Gefühl, was unseren Stand betraf. Am dritten Tag – zumindest während der letzten Schicht, zu der ich mich hatte einteilen lassen – gab es weniger Besucher. aber schon so um die Mittagszeit war ohnehin die magische Zahl von 95 Thesentweets überschritten worden, was meine Standmannschaft (mich eingeschlossen) im Bewusstsein, am “Zugabenteil” mitzuwirken, zu einigen Kühnheiten verleitete.

Schließlich ging es noch ans Abbauen. Da konnten wir nochmal zeigen, dass wir auch richtig was anpacken können, so dass wir sogar fast “in time” vor einem geplanten und terminierten, gemeinsamen Abendessen die Standabnahme hinbekamen.

Resümee

Hier möchte ich vorausschicken, dass der Stand des Comenius-Instituts nicht nur aus der Spielwiese von rpi-virtuell bestand, sondern auch ein Kirchenbildungscafe umfasste und eine Infotheke, hinter der CI-Chef Peter Schreiner eine beeindruckende Präsenz bewies. Mir scheint diese Zusammenstellung aus rpi-virtuell-Spielwiese, CI-Infotheke und Refugium mit kostenlosen Getränken eine sehr gesunde Mischung gewesen zu sein: Das Cafe war fast immer voll. Es kam zu einigen bemerkenswerten Interiews. Dafür, dass der Stand im Grunde genommen nur für religionspädagogisch Interessierte von Bedeutung war, erzielten wir eine sehr gute Resonanz.
Wir können den Etrag unserer Aktivität zwar nicht so schön quantifizieren wie zB ein Buchverlag mit seinen Verkäufen. Aber wir schafften es nicht nur, viele Leute anzusprechen und thesentechnisch zu verewigen, diese Probanden nutzen ja auch jetzt noch die Gelegenheit, sich per Twitter immer mal wieder anzusehen oder ihren Online-Auftritt anderen vorzuführen. Die Postkarten-Materialtipps wurden stark nachgefragt und z.T. stoßweise mitgenommen – von anderen Standbetreibern, die das Material bei ihren eigenen Präsenzen anboten: Ein hübscher Multiplikationseffekt.
Man kann nun kritisch einwenden, dass neben dieser “Übermacht” der rpi-virtuell-Dienste andere Angebote des Comenius-Instituts zu stark in den Hintergrund traten, aber ich denke, dass rpi-virtuell mit seinem neuen Materialpool auch am stärksten beworben werden musste. Vielleicht hätte man dazu noch extra ein Werbeinterview auf unserer roten Couch führen können – aber lässt sich dies nicht jederzeit mit mehr Ruhe und Professionalität nachholen?
Hinweis: Der Artikel wurde zuerst hier veröffentlicht und leicht überarbeitet.

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Dr. Peter Schreiner neuer Direktor des Comenius-Instituts

Dr-Peter-Schreiner-CI
Foto: Dr. Peter Schreiner

Dr. Peter Schreiner (60) ist seit 10. Oktober 2015 neuer Direktor des Comenius-Instituts in Münster. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des CI hat ihn am 18. September einstimmig zum neuen Direktor gewählt und der Rat der EKD hat diese Wahl nun bei seiner Sitzung am 9./10. Oktober bestätigt. Dr. Peter Schreiner folgt Pfarrer Volker Elsenbast, der das CI seit 2003 leitete und am 1. September 2015 als Direktor zum Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitut EFWI nach Landau/Pfalz wechselte.
Der promovierte Erziehungswissenschaftler Schreiner war von 1991 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut mit dem Schwerpunkt Evangelische Bildungsverantwortung in Europa. Seit 2012 hatte er zusätzlich die Funktion des stellvertretenden Direktors inne. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaft, der Ev. Theologie und der Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz war Schreiner Referent für Entwicklungspolitik bei der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland aej (1980-1991).
Das Comenius-Institut, Evangelische Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft, wird getragen von der EKD, den evangelischen Landeskirchen sowie den evangelischen Lehrer- und Schulverbänden. Sein Sitz ist in Münster/Westfalen.
Weitere Infos über boekestein@comenius.de oder schreiner@comenius.de

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Weiterentwicklung von rpi-virtuell

Für die Weiterentwicklung von rpi-virtuell wurden 2013 umfangreiche Evaluationen durchgeführt.
Die nun veröffentlichte Studie mit Rückmeldungen von 1462 Nutzerinnen und Nutzern von rpi-virtuell der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Manfred Pirner) und die Expertise des learning Lab Duisburg (Prof. Michael Kerres) geben detaillierte Auskunft zum aktuellen Stand von rpi-virtuell und zeigen gleichzeitig Entwicklungsperspektiven.
Die Empfehlungen der Expertise wollen dazu verhelfen, perspektivische Überlegungen zu initiieren. Als nächste Schritte ist deshalb geplant, bis zum Herbst 2014 in Arbeitsgruppen die Weiterentwicklung von rpi-virtuell zu konzipieren.

 

vlnr: Jörg Lohrer, Joachim Happel - Leitungsteam rpi-virtuell / Ralf Peter Reimann - Beiratsvorsitz rpi-virtuell, Dr. Annabell Preußler - Beirat rpi-virtuell, Volker Elsenbast - Direktor Comenius-Institut
vlnr: Jörg Lohrer, Joachim Happel – Leitungsteam rpi-virtuell / Ralf Peter Reimann – Beiratsvorsitz rpi-virtuell, Dr. Annabell Preußler – Beirat rpi-virtuell, Volker Elsenbast – Direktor Comenius-Institut

Hier geht es zur Expertise:

Analyse des Status-Quo und Empfehlungen für die Weiterentwicklung von rpi-virtuell (pdf)

Hier geht es zur Auswertung der rpi-NutzerInnen-Befragung:

Ergebnisse der  Umfrage (pdf)