Von 2001 bis 2006 lag der weltweite Marktanteil des Internet Explorers bei über 90 %, wobei der größte Teil zum berüchtigten Internet Explorer 6 gehörte. Der Browser dominierte das Web in weiten Teilen, da er ein integrierter Bestandteil von Windows war. Das Internet wurde zu einem Content-Repository, auf das nur der Internet Explorer Zugriff hatte, und die Website-Ersteller folgten mehr und mehr den Launen der Entwickler des Internet Explorers anstelle von offenen Standards.
Ab 2006 wurde der Internet Explorer durch eine unglaubliche Gemeinschaftsarbeit, vor allem in Form von Mozilla Firefox, zurückgedrängt. Nur wenige haben mehr getan, um sicherzustellen, dass das Web offen und frei ist als Mozilla, und sie setzen die Arbeit nicht nur durch ihre eigenen ausgezeichneten Projekte wie Firefox und das Mozilla Developer Network fort, sondern auch durch die Unterstützung anderer Projekte, die die gleichen Werte und Prinzipien teilen.
Die Open-Source-Initiative Mozilla hat es geschafft, offene Standards für das Internet wieder einzuführen, ähnlich wie H5P versucht, interaktive Inhalte freizugeben und den Autoren die Kontrolle und das Eigentum an den Inhalten zurückzugeben, indem sie diese in einem offenen und standardisierten Format speichern.
Die Organisation H5P konnte nun verkünden, dass Mozilla ihre Bemühungen unterstützt. Durch das MOSS-Programm unterstützt Mozilla das H5P Core Team finanziell und finanziert ein großes UX-Upgrade für das H5P-Autorenwerkzeug. Autoren können H5P-Inhalte dank Mozilla einfach und effizient erstellen. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Arbeit sind für Ende dieses Jahres geplant.


1 Kommentar

Joachim Happel · 2. Juli 2018 um 17:38

Danke für die Info. Das bestätigt nochmals, dass H5P bei der Produktion von freien digitalen Bildungsmedien (OER) erste Wahl sein sollte.

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