Unter dem Titel: „Was evangelische Christen glauben” hat die Evangelische Kirche von Westfalen einen Flyer herausgegeben. Zur Intention dieses Flyers schreibt sie im Vorwort:
„Seit vielen Jahren engagieren sich evangelische Christen im Gespräch mit Menschen anderer Religionen.In diesen Gesprächen ist der Wunsch entstanden, eine Informationsschrift zur Verfügung zu haben,in der die wichtigsten Inhalte unseres  Glaubens zusammengefasst sind. Wir freuen uns, wenn diese Veröffentlichung vielen Menschen hilft, gemeinsam über Fragen des Glaubens zu sprechen.”
Fragen Sie doch einmal Ihre Schülerinnen und Schüler:
„Ist das auch Euer Glaube? – Fühlt Ihr Euch im Gespräch mit Euren nicht christlichen Freunden durch diesen Flyer vertreten?
Vielleicht ist dieser Text ja auch ein Einstieg in einen Kurs in Form einer Expedition
„Was wir glauben – Was wir glauben können”
Der Flyer bietet kurze und sehr komprimierte Texte zu den Themen: Gott, Jesus Christus, Taufe, Abendmahl, Kirche, Vaterunser, Die zehn Gebote, Große Feste Weihnachten, Ostern, Pfingsten.
Zum Flyer als pdf-Datei …

Kategorien: News

2 Kommentare

Bundesbedenkenträger · 21. April 2012 um 15:39

Interessant zu sehen, daß die konsensusunierte westfälische Kirche, bei der ich bisher immer einen stärker ltherischen Einfluß festzustellen meinte, die 10 Gebote in der reformierten Zählung abdruckt…

Thomas Jakob · 22. April 2012 um 14:51

Den Flyer finde ich insgesamt sehr gelungen.
Für den Dialog mit Juden und Moslems wurde das Glaubensprofil, wie es sich z. B. im apostolischen Glaubensbekenntnis darstellt, sinnvoll entschärft. Z. B. Dreieinigkeit raus, Jungfrau Maria raus, heilige christliche Kirche raus.
Die Zehn Gebote in reformierter Zählung leisten ebenfalls einen Beitrag. Insbesondere die stärkere Betonung des Bilderverbots wird bei Juden und Moslems, die in Deutschland oft durch die Zurschaustellung römischer Folterinstrumente als Religionssymbol irritiert oder belästigt werden, sicher gut aufgenommen werden.
Wessen Glaubensprofil das eigentlich ist, wird aber nicht hinreichend klar. Offizielle Kirchenlinie kann es eigentlich kaum sein. Insgesamt bleibt vieles undefiniert und unausgesprochen. Aber wenn sich zwei oder drei Christen finden, die so glauben, hat man ja im Titel nichts Falsches behauptet.
Für den interreligiösen Dialog finde ich den Flyer wie gesagt sehr gut. Im christlichen Innenverhältnis wüsste ich es allerdings gern genauer, z. B. dargestellt anhand eines im Wikipedia gefundenen Fragebogens, den ich für mich selber einmal beantwortet habe.
http://schwerglaeubiger.blogspot.de/2012/04/fragebogen-religion.html

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