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Das Evangelium nach Lucas: Star Wars – Fiktion trifft Religion

Ein Bild geht um die Welt: Darth Vader schließt sich einer christlichen Prozession an. In seiner Kontrastierung ruft dieses Bild sowohl Empörung als auch Faszination hervor. Ein Impuls für den Religionsunterricht…
httpv://www.youtube.com/watch?v=rGK5bOKaXjM
George Lucas, der Regisseur von Star Wars,  würde zwar zögern, “<<die Macht>> als Gott zu bezeichnen“, doch wollte er damit auf jeden Fall die Frage nach Gott aufwerfen: „Ich habe die Macht in den Film hineingebracht, um eine gewisse Form von Spiritualität in den jungen Leuten zu erwecken. Es ist mehr ein Glaube an Gott als ein Glaube an ein bestimmtes religiöses System“.
Stellt sich die Frage, wo sich verbindende Elemente finden und wie sich klare Unterscheidungen treffen lassen. Um dies mit Schülerinnen und Schülern zu erforschen hier einige Impulse und Anregungen:
Religiöse Motive – “there is a greater mystery out there”

  • Der Glaube an die „lebendige Macht“ und das Hören auf den „Willen der Macht“ zeigt sich an dem standardisierten Segenswunsch, dem man in sämtlichen  Star Wars-Filmen mehrfach begegnet: „May the force be with you“ (vgl. Sam 20,13; Lk 1,26; Mt 28,20).
  • Kontakt zur „lebendigen Macht“ erhält man in Star Wars über die sogenannten midi-chlorians, die als kommunikative Schnittstelle zwischen den Lebewesen und der Macht fungieren.
  • Eine Gruppe von Personen, steht in besonderer Verbindung zur „Macht“: die Jedi-Ritter. Es handelt sich um eine Art Orden, der sich durch einen strikten Kodex auszeichnet und von seinen Mitgliedern ein Leben nach strengen moralischen Grundsätzen erwartet.
  • Zumindest diejenigen Personen, die mit „der Macht“ besonders verbunden sind, die Jedi-Ritter also, sind auch postmortal nach ihrem Tod  in „der Macht“ lebendig.
  • Insgesamt handelt Star Wars von der Erfüllung einer Prophezeiung, das „der Auserwählte“ die Macht durch  die Vernichtung der Handlanger der „dunklen Seite“ wieder ins „Gleichgewicht“ bringen wird.

Methodische Ideen

  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Aufgabe mit dem Leitmotiv zum “Imperialen Marsch” religiöse Szenen zu spielen. Was passt? Was nicht? Umgekehrt sollen anschließend Science-Fiction-Szenen dargestellt werden und mit kirchlicher Musik unterlegt werden.
  • Eine Aufgabe wäre es, Bibelzitate und Filmzitate zuzuordnen und selbst Formulierungen zu erstellen, die entweder im Film oder in der Kirche vorkommen könnten. Wer schafft es, ein Filmzitat zu finden, das die anderen in der Klasse nicht von einem Bibelwort oder liturgischen Element unterscheiden können? Welche kirchlichen Gebräuche lassen sich in Filmen wiederfinden?
  • weitere Ideen?

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