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Streit um Internetadresse: Fernsehkoch im Rechtsduell mit Religionslehrer

Der Fernsehkoch Alfons Schuhbeck www.schuhbeck.de klagt gegen den bayerischen Landesbeauftragten für Computereinsatz im Religionsunterricht Sebastian Schuhbeck www.schuhbeck.com weil er gerne dessen Internetseite hätte. Entschieden wird am Nikolaustag.

Wie das Wochenblatt berichtet, muss nun das Landgericht in München am 6. Dezember entscheiden ob Sebastian Schuhbeck seinem etwas berühmteren Namensvetter die Adresse übergeben muss oder nicht. Der Religionslehrer argumentiert dabei durchaus biblisch: „Mir ist schon klar, dass das ein Kampf David gegen Goliath ist. Wir alle wissen aber, dass David den Kampf gewonnen hat”.
Der Fernsehkoch heißt von Geburt an übrigens “Karg” und bekam seinen Namen erst durch Adoption von seinem Lehrmeister, einem Gastwirt namens Sebastian Schuhbeck. Bleibt also abzuwarten, ob ihm nun der namensgleiche Religionslehrmeister nicht nur aus dem Buch Samuel sondern auch die Leviten liest.

Eine Antwort auf „Streit um Internetadresse: Fernsehkoch im Rechtsduell mit Religionslehrer“

Vielen Dank, lieber Kollege Lohrer! Ja, es scheint, als ob das “Levitenlesen” durchaus schon begonnen hat, wie ein Blick in die Berichterstattung zu dieser Geschichte (www.schuhbeck.cc/pressse) schnell zeigt.
Ich bekomme seit Dienstag, dem 29. November täglich mehrere (bis zu 50) Solidaritäts-Mails, die mich ermuntern, nicht nachzugeben.
Was aber ganz besonders erfreulich ist, ist für mich die Tatsache, dass auch die Presse und in den Online-Kommentaren auch der “einfache Mann von der Straße” beim “Levitenlesen” mit dabei sind. Und das macht den riesigen Unterschied zu dem von mir auch mal zitierten Fall von David gegen Goliath aus, denn der “David” Sebastian Schuhbeck hat in diesem Fall doch eine ganz beachtliche Unterstützung seitens der genannten Kreise und steht somit nicht allein mit seiner Schleuder gegen Goliath.
Der oben genannte Rechtsstreit entwickelt sich insofern zu einem Image-Desaster für Alfons Schuhbeck, wie der Redakteur der Passauer Neuen Presse schrieb.
Der Prozess wurde um ein halbes Jahr verschoben:
Als erste Reaktion auf den Medienrummel hat übrigens die Gegenseite den Prozess um ein halbes Jahr auf den 5. Juni 2012 verschieben lassen. Die offizielle Begründung: Man wolle versuchen eine außergerichtliche Einigung zu erreichen.
Ich lehne dieses ab! Verhandlungen im “stillen Kämmerlein” unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird es nicht geben, weil ich zu keiner Herausgabe meiner Domain http://www.schuhbeck.com bereit bin. Auch nicht für mehr Geld! – Ich bin nicht käuflich!
Der Goliath Alfons Schuhbeck muss einfach einsehen, dass er diese eine Sache halt weder mit “Promi-Bonus”, noch mit Geld bekommt.
Und wenn Alfons Schuhbeck irgendwann seine Klage zurückziehen und meine Unkosten erstatten sollte, ist für mich der Fall auch wieder erledigt. Dann “samma wieda guad”!
Solange das “Kriegsbeil” – also die Klage – noch nicht begraben ist, werde ich auch weiterhin den Weg über die Öffentlichkeit suchen, denn ehrlich gesagt fühlt sich der “David” Sebastian Schuhbeck eben MIT dieser Unterstützung schon sehr viel wohler als so ganz auf sich gestellt. Solidarität macht halt auch in diesem Fall stärker!
Vielen Dank also auch Ihnen, Herr Lohrer, und allen anderen Unterstützern.
Eine frohe Adventszeit Ihnen allen!
Sebastian Schuhbeck
P. S. Und wenn auch andere mir schreiben wollen: Schicken Sie eine Mail an s.schuhbeck@web.de (wegen Spam etc. gebe ich im Internet immer diese Adresse an).

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