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Kurt Mikula: Du bist ein Ton in Gottes Melodie

Der Salzburger Religionslehrer Kurt Mikula hat für den November das Lied “Du bist ein Ton in Gottes Melodie” in seinen öffentlichen Ordner “Neue Lieder” gestellt. Dazu gibt es wieder ein Video mit Text zum Mitsingen und ein Arbeitsblatt mit einer Bastelidee für den Schulbeginn.
Da viele ReligionslehrerInnen die Erstkommunionslieder und -themen schon jetzt planen, ist dieses Lied schon jetzt als Anregung für die Nutzer von rpi-virtuell freigegeben.
Jörg Lohrer hat Kurt Mikula zu seiner Arbeit interviewt:
Sag mal Kurt, was ist deine Motivation,  deine Ideen einfach so anderen zur Verfügung zu stellen?
Julia Born hatte mich einst angerufen und angefragt, ob ich nicht Material einstellen wolle. Sie hat mich motiviert. Von meinerSeite her hätte ich da gar nichts unternommen, weil ich die Möglichkeiten, die es gibt, gar nicht gesehen habe. Ich habe zum Beispiel Kollegen gefragt, ob sie mit mir gemeinsam mit den Schülern zu einem Lied ein Video oder ähnliches machen wollten. Das war dann eine tolle Sache, weil wir das immer in gemeinsamen Projekten erstellt haben. Mir ist es einfach auch wichtig geworden, mein eigenes Material zur Verfügung zu stellen, weil ich als junger Religionslehrer auch selbst von Kollegen viel Materialien bekommen habe. Für mich bedeutet das, einfach einen Teil zurückzugeben. Das ist so die Grundhaltung, die dahinter steckt.
Und wie kamst Du zum Liedermachen 
Ich habe vor 10 Jahren angefangen mit Liederschreiben. Eigentlich eher durch Zufall, zur Erstkommunion meiner Tochter. Alles weitere ist so mit der Zeit entstanden durch die Arbeit in der Schule. Die Lieder habe ich mit meiner Tochter, als sie jung war aufgenommen. Einiges ist auch im Unterricht entstanden. Das ist so eine Leichtigkeit in der Arbeit und plötzlich ist wieder etwas da, das man einstellen kann. Das macht es recht unkompliziert.
Machst Du alles selbst?
Die Lieder sind von mir selbst. Noten kann ich keine schreiben. Das macht ein Bekannter, dem ich einfach die Lieder schicke. Das bin nicht ich allein, das sind viele Hände. Ich übe die Lieder mit den Kindern ein und gehe dann zu meinem Freund Peter ins Tonstudio. Der macht dann die ganze Musik und Arrangements. Da greift viel ineinander und es sind viele beteiligt. Wenn keiner Noten schreiben würde oder wenn es das Tonstudio nicht gäbe, würde das gar nicht so gehen. Wenn ich alles selber machen müsste wäre es mir zu viel.
Und wie erstellst Du die Videos?
Ich habe zuerst nicht gewusst, wie man das macht. Dann habe ich einen Kollegen gefragt und der hat mir Movie-Maker erklärt. Eigentlich bin ich was das Technische angeht eine Niete. Aber es ist so einfach, da ein bisschen etwas anzuklicken und Text darzuzustellen und durch Herumprobieren merkt man dann, dass da auch Bilder dazukommen könnten. Als nächstes dachte ich, das wäre doch auch etwas zum Mitsingen. Und so hat sich das Stück für Stück entwickelt und kann jetzt auch in der Schule verwendet werden. Durch die Beschäftigung kommt einfach dann das Interesse und die Idee.
Bekommst du über rpi-virtuell auch Rückmeldungen zu deinen Ideen?
Was ich schön finde ist der persönliche Kontakt mit den Religionslehrern,
die mich beispielsweise anschreiben, wenn sie auf rpi-virtuell
ein Lied gehört und mir von Ideen erzählen, die sie zum Lied entwickelt
haben.
Noch eine Frage zum Schluss: Hast du dir schon die neue Version von rpi-virtuell auf www.rpii.net angeschaut?
Ich habe gestern für die neue Version die Ordner überspielt. Jetzt muss ich mal in der neuen Version nachschauen, ob auch alles da ist. Die neuen Themenseiten finde ich interessant. Ich habe einige Lieder zu Franziskus oder zum Thema Sonne oder Schulanfang. Ich könnte mal schauen ob ich nicht ein paar Lieder, die sich thematisch eignen, zusammenfasse.
Vielen Dank, lieber Kurt, für das Interview und den Einblick in deine Arbeit!

Das Interview führte Jörg Lohrer.

Das Lied “Du bist ein Ton in Gottes Melodie” mit Impulsen, Liedblatt, Video und Arbeitsblättern gibt es hier

Eine Antwort auf „Kurt Mikula: Du bist ein Ton in Gottes Melodie“

Hallo
Ich bin zwar keine Relilehrerin, aber wir haben in unserer Gemeinde einen Kindergottesdienst. Der braucht mal eine Liederauffrischung. Leichte, eingängige Lieder, die die Kinder schnell lernen und behalten. Werde die bei uns vorstellen, daher habe ich mir ein paar Kostproben runtergeladen. Danke schon mal, das die Möglichkeit besteht. Ich persönlich finde es sehr wichtig, Kindern schon in sehr jungen Jahren Gott bzw. Jesus näher zu bringen. Unsere 4 Kinder sind nun teils schon aus dem Haus. Wir haben mit unseren Kindern sehr viel gesungen. Abends gehörte das zum Ritual. Im Wechsel durften sie sich immer ein Lied aussuchen und eine Geschichte aus der Bibel (haben wir fortaufend gelesen) .
Gottes Segen für Ihre Arbeit und immer wieder gute Ideen für neue Lieder.
B.Klein

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