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EKD: Württembergische Theologin leitet EKD-Bildungsabteilung

Die württembergische Theologin und Sportwissenschaftlerin Birgit Sendler-Koschel (50) wird neue Leiterin der Bildungsabteilung im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Rat der EKD berief die bisherige Schuldekanin zur Nachfolgerin von Oberkirchenrat Jürgen Frank, wie die EKD am Montag in Hannover mitteilte. Frank geht zum 1. Oktober in den Ruhestand. Die Bildungsabteilung gehört zur Hauptabteilung II “Kirchliche Handlungsfelder und Bildung” der EKD-Zentrale.
Sendler-Koschel kündigte an, sie wolle dazu beitragen, dass sich evangelische Bildungsarbeit auf die Fragen und Deutungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einlasse. Evangelische Kindertagesstätten und Schulen, engagierter Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit ermöglichten jungen Menschen Orientierung über Religion. Dabei gelte es, “das Eigene zu erkunden und vertieft zu reflektieren”, sagte die Theologin.
Die in Frankfurt am Main geborene Sendler-Koschel ist seit 2004 Schuldekanin für die Kirchenbezirke Backnang und Marbach und verantwortlich für religiöse Bildung an 71 Schulen sowie für die Entwicklung der Bildungs- und Jugendarbeit. Die verheiratete Mutter dreier Kinder war von 1992 bis 2003 Gemeindepfarrerin in Hausen ob Verena, dann bis 2004 geschäftsführende Pfarrerin an der Markuskirche Backnang. Sie studierte Theologie und Sportwissenschaft in Tübingen und Hamburg. Ihr Vikariat, die Praxisausbildung zur Gemeindepfarrerin, absolvierte sie in Denkendorf.
Sie sagt: „In einer pluraler und globaler werdenden Gesellschaft brauchen Menschen eine religiöse Bildung, die ihnen dabei hilft, urteils- und dialogfähig das eigene Leben und unsere Gesellschaft zu gestalten.“

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