Kategorien
News

Soziale Medien: Eltern verhalten sich im Web wie Teenager

Ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Rolle als Vorbilder hängen Eltern bei Facebook gerne an den Nagel. Im Social Web verhalten sie sich vielmehr wie ihre eigenen Kinder. Wie die University of Guelph http://www.uoguelph.ca aufzeigt, werden sie in der Online-Community wieder zu Teenagern.
Ihr Netzwerk-Verhalten unterscheidet sich dabei kaum von dem des eigenen Nachwuchses und unterliegt den Erkenntnissen nach den gleichen psychologischen Faktoren.
In den Social Networks teilen und veröffentlichen ältere Generationen persönliche Informationen genauso freizügig wie ihre Nachkommen. Mögliche Konsequenzen sind ihnen sogar weniger bewusst als jüngeren Usern. Dabei sollten eigentlich die Eltern ihren Kindern Medienkompetenz vermitteln und nicht umgekehrt (pressetext berichtete:http://pressetext.com/news/20110506012 ). Dem Verhalten liegt allerdings der gleiche Wunsch nach Popularität zugrunde, wie ihn auch Teenager bei Facebook in der Regel spüren.
Popularität steigt mit Aktivität
Bei Facebook teilen und zeigen sowohl Eltern als auch Teens mehr über sich selbst als in anderen sozialen Umfeldern, erläutern die Experten der Guelph-University. Zwar ist vom Nachwuchs in der Regel mehr Information abrufbar als von älteren Usern. Der Grund dafür liegt den Angaben zufolge aber ausschließlich in der längeren Nutzungsdauer und nicht in geringeren Privatsphärebedenken. So verbringen Teens bei Facebook im Schnitt 55 Minuten pro Tag, Erwachsene im Vergleich aber nur 38 Minuten.
Beide Altersgruppen geben mehr von sich preis, je länger sie sich in dem Netzwerk aufhalten. Dabei teilen sie Bilder sowie persönliche Informationen mit anderen und partizipieren an Online-Debatten. So spielt den Experten nach eine wichtige Rolle, was andere bei Facebook über einen selbst sagen. Die populärsten User sind jene, die von anderen am aktivsten wahrgenommen werden. Wer mehr teilt, erhält demzufolge auch die stärkste Resonanz. Eltern verhalten sich dabei genauso wie ihre Kinder.
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20110713002

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.