Bei der Frage nach dem Religionsun­terricht als ordentlichem Unterrichtsfach gibt es vor allem Unterschiede zwischen den Abgeord­neten aus Ost- und Westdeutschland: In West­deutschland unterstützen 56 Prozent der Parlamentarier diese Idee, in Ostdeutschland hingegen nur knapp 40 Prozent.
Wie schon 2003 und 2007 führte das Projekt JenParl auch im Jahre 2010 die Jenaer Parlamentarierbefragung durch. Erstmals wurden neben den Abgeordneten des Deutschen Bundestags und den deutschen Parlamentarieren im Europäischen Parlament die Mitglieder aller 16 Landesparlamente u.A. zu ihren Werdegängen, ihrem Rollenverständnis, ihrer Mandatsausübung und ihrer Bewertung verschiedener politischer Institutionen und Verfahren befragt.
Bei der Frage nach dem Religionsun­terricht als ordentlichem Schulfach gibt es vor allem Unterschiede zwischen den Abgeord­neten aus Ost- und Westdeutschland : In West­deutschland unterstützen 56 Prozent der Parlamentarier diese Idee, in Ostdeutschland hingegen nur knapp 40 Prozent.
Bei der Frage nach der Einführung eines bundesweiten Zentralabiturs verhält es sich umgekehrt: Während ein bundesweites Zentralabitur in Ostdeutschland bei knapp vier von fünf Abgeordneten Zuspruch findet, kann sich in Westdeutschland nur jeder Zweite dafür erwärmen.
In Baden-Württemberg lag die Zustimmung der Parlamentarier zum Religionsunterricht als ordentlichem Unterrichtsfach im vergangenen Jahr bei rund 60%. Die höchste Zustimmung findet der RU mit kanpp 70% bei den Parlamentariern in Reinland-Pfalz.
Quelle: www.sfb580.uni-jena.de

Kategorien: News

1 Kommentar

GAby · 7. August 2011 um 15:07

Es ist schon merkwürdig, dass ausgerechnet Parlamentarier das einzige grundrechtlich garantierte Schulfach so schwach einschätzen!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.