Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sprach sich auf einer  Konferenz zum islamischen Religionsunterricht im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dafür aus, dass muslimische Schüler islamischen Religionsunterricht erhalten sollen. „Das ist ein wertvoller Beitrag für die Integration gerade junger Muslime in Deutschland“, sagte  er.
„Wir brauchen den islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Und wir brauchen ihn jetzt“, betonte der Bundesinnenminister. In den meisten westdeutschen Bundesländern gibt es derzeit Modellprojekte zum islamischen Religionsunterricht. Langfristiges Ziel bleibe ein Religionsunterricht nach Art. 7 Abs. 3 Grundgesetz als Lehrfach in deutscher Sprache. Problem bei der Einführung eines flächendeckenden muslimischen Religionsunterrichts sei jedoch weiterhin das Fehlen eines institutionalisierten Ansprechpartners.
Unterstützung bekam de Maizière vom Beauftragten für Kirchen und Religionsgemeinschaften Stefan Ruppert (FDP):  “Die FDP-Bundestagsfraktion unterstützt die Einführung eines bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts an den Schulen. Dafür brauchen wir in Deutschland ausgebildetes Lehrpersonal. In der Tat ist der islamische Religionsunterricht ein wichtiger Schritt zur Integration der mittlerweile 4,3 Millionen Muslime hierzulande. Die möglichst flächendeckende Präsenz des islamischen Unterrichts wäre ein Zeichen der Gleichberechtigung des Islam als einer der mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften in unserem Land.”
siehe dazu auch bei evamgelisch.de:
“Käßmann fordert rasche Einführung von Islamunterricht”

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