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Rheinland-Pfalz will Unterricht mit Rücksicht auf Muslime gestalten

Das SPD-geführte Kultusministerium in Rheinland-Pfalz plant nach einem Pressebericht, den Schulunterricht islamfreundlich zu gestalten. Die Richtlinien empfehlen demnach, Jungen und Mädchen ab der Pubertät getrennt in Sexualkunde, Sport und Schwimmen zu unterrichten. Klassenfahrten sollten möglichst nicht während des Fastenmonats Ramadan stattfinden. Das geht dem Nachrichtenmagazin “Focus” zufolge aus einem Schreiben an Lehrer hervor.
Weil das Fasten die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit der Schüler einschränken könne, sei es heikel, während des Ramadans viele Klassenarbeiten zu schreiben. Deshalb sollten “flexible Lösungen” gefunden werden. Die Befindlichkeiten von Muslimen müssten auch bei der Planung von Praktika und Schulfesten berücksichtigt werden, berichtete der “Focus” aus dem Schreiben.
Der Präsident des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, nannte das Faltblatt eine “Anleitung, wie ich Konflikte an der Schule im Sinne meiner Klientel schüren kann”. Dies sei “kein Integrations-, sondern ein Segregationspapier”. Der Verband fordert von der Mainzer Kultusministerin Doris Ahnen (SPD), das Papier zurückzuziehen.
epd et
Quelle: www.contentpool.evangelisch.de

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