SchülerinDer kürzlich erschienene erste nationale Schulvergleich prüfte in allen Bundesländern die Schulleistungen von NeuntklässlerInnen in Deutsch und Englisch – mit erheblichen Unterschieden zwischen den Bundesländern. Ergebnisse und Konsequenzen stehen in der Diskussion. Hier drei Rückmeldungen.

 

  • ZEIT: "Kaum etwas gelernt" – 23.06.2010
    "Wäre ich Bildungspolitiker, so wäre ich keineswegs zufrieden.
    Insbesondere die Gruppe von Schülern, die nicht die Mindeststandards im
    Lesen oder im Fach Englisch erreichen, muss einem große Sorgen machen."
    Die Tests wurden entwickelt vom IQB, dem Berliner Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. Gespräch mit Olaf Köller, Petra Stanat und Hans Anand Pant (IQB) über die Ergebnisse der Studie und ihre Bedeutung für Lehrkräfte – mehr
  • Martin Wellenreuther: "Kosten und Nutzen von Ländervergleichsstudien" – 25.06.2010
    "Wissen wir …, wie die bayrischen
    Ergebnisse unter vergleichbaren Bedingungen, wie sie Bremen mit ihrem
    hohen Anteil an Kindern türkischer Herkunft hat, ausgesehen hätten? Wer
    Äpfel mit Birnen vergleicht, kann nicht mehr ehrlich argumentieren."
    Kommentar des Bildungsforschers im rpi-Blog: mehr
  • Radio Vatikan:
    "Migrationshintergrund als Bildungsbarriere? Nur bedingt …"

    – 26.06.2010
    Kinder mit Migrationshintergrund schneiden im deutschen Bildungssystem
    schlecht ab, wie die aktuelle Vergleichsstudie zeigt. Dabei spielt auch
    die Herkunft eine Rolle. Der Bundesvorsitzende der Katholischen
    Erziehergemeinschaft fordert eine differenzierte Betrachtung – mehr

Rückblick

  • rpi-Blog: Schulleistungen im Ländervergleich – 25.06.2010
    Presseberichte und Hintergrundinfos
    Mit Zusammenfassung zum Herunterladen – mehr
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