Nicht die Erde ist der Mittelpunkt des Universums, sondern sie dreht sich um die Sonne. Das beschrieb der Mathematiker und Astronom Nikolaus Kopernikus und tat damit einen entscheidenden Schritt zum heliozentrischen Weltbild. Am 22. Mai 2010 wurden seine sterblichen Überreste in einem feierlichen Akt erneut im Dom von Frombork (Frauenburg) beigesetzt. Die Identität der Gebeine war zuvor durch DNA-Analysen festgestellt worden.

  • Basler Zeitung: "Kirche schließt Frieden mit Kopernikus" – 22.05.2010
    "Nikolaus Kopernikus’ heliozentrisches Weltbild war von der Kirche jahrhundertelang als Ketzerei verdammt worden und der Astronom, der von von 1473 bis 1543 in Frombork (Frauenburg in Ostpreussen) lebte, im dortigen Dom in einem unmarkierten Grab beigesetzt worden – obwohl er dort als Domherr gewirkt hatte. Seine Gebeine wurden auf Initiative des Fromborker Bischofs Jacek Jezierski gesucht und identifiziert und am Samstag feierlich beigesetzt."
    Mit einer Rekonstruktion des Gesichts von Nikolaus Kopernikus – mehr
  • RP Online: "Geweihtes Grab für Kopernikus" – 25.05.2010
    "Die sterblichen Überreste des Astronomen Nikolaus Kopernikus wurden nun im polnischem Frombork in ein geweihtes Grab gebettet. Die Beisetzung soll eine Geste der Versöhnung zwischen Wissenschaft und Glauben sein." – mehr
  • Tagesschau: "Die zweite Beerdigung des Nikolaus Kopernikus"
    22.05.2010
    "Er hat die Naturwissenschaften revolutioniert – und doch war
    jahrhundertelang unklar, wo die Gebeine von Kopernikus liegen. Eine
    DNA-Analyse verschaffte vor zwei Jahren Klarheit, so dass der Astronom
    heute – 467 Jahre nach seinem Tod – erneut bestattet werden konnte." – mehr

Hintergrund

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