Am 22. Januar übernahm bei einer Festveranstaltung im Bundesrat in Berlin Dr. Ludwig Spaenle, bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz 2010. Wesentliche Änderungen der bunten Bastelarbeit Schulbildung darf man wohl nicht erwarten. Dabei haben die Bundesländer versprochen, bis 2010 die Leistungen der ausländischen Schüler denen der deutschen anzugleichen und die Zahl der Schulabbrecher zu halbieren.

  • Focus: "Bildungspolitik 2010 – Mischen statt trennen" – 08.10.2010
    "Einige Bundesländer basteln ihre Schulsysteme um. Der Trend: sechs Jahre Grundschule und gemeinsames Lernen von Haupt-, Real- und Gesamtschülern. Das Ziel: mehr Chancengleichheit.
    Eltern und Verbände stellen sich quer." –mehr
  • ZEIT: "Jeder Fünfte in Deutschland hat ausländische Wurzeln" – 26.01.10
    "Der Anteil von Menschen mit ausländischer Herkunft steigt –
    und so der Bedarf für mehr Geld für Bildung. Denn Migranten
    sind schlechter gebildet und häufiger arbeitslos." … Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, forderte die Bundesländer zum Handeln auf: "Sie haben im
    Nationalen Integrationsplan zugesagt, die Leistungen der
    ausländischen Schüler denen der deutschen bis 2012
    anzugleichen sowie die Quote der Schulabbrecher zu halbieren. Davon
    sind wir noch meilenweit entfernt, wie die aktuellen Zahlen belegen." – mehr
  • Rheinische Post: "Einheitliche Standards für alle Schulfächer" 21.01.2010
    "Der neue Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle
    (CSU), fordert mehr Gemeinsamkeit in der Schulpolitik der Länder. Wir müssen die zentrale Strategie für einheitliche
    Bildungsstandards noch ausbauen. Wir müssen für alle
    Schulfächer Mindeststandards definieren, die erreicht werden
    müssen, um von Flensburg bis München einen bestimmten
    Abschluss zu erlangen." – mehr
  • ZEIT: "Schulen wurden lange in Ruhe gelassen" – 21.01.2010
    Interview mit Jürgen Baumert
    "Bildungsforscher Jürgen Baumert fordert: In erster Linie muss
    den schwächsten Schülern ein Mindestmaß an Bildung
    vermittelt werden. Zum Vergleich der Bundesländer, Schulsystem und Reformen, G8, berechtigte Lehrerklagen, … " – mehr
  • The Dishwasher – "Magazin für studierende Arbeiterkinder" (Blog)
    "Bildungspolitik: Jede Woche eine Watsche" – 15.01.2010
    "können Studien eine Regierungspolitik ändern? Wohl kaum, sie können sie nur blöd aussehen lassen. … Die Verantwortlichen für die Klassendiskriminierung in
    Deutschland werden im Wochenturnus abgewatscht … durch
    internationale Studien der OECD, durch Auftragsstudien, deren
    Ergebnisse nicht so sein sollten wie sie sind und gedeckelt und
    zurückgehalten werden, durch kleinere Studien …
    Würde man diese Studien als Ohrfeigen visualisieren und im
    Zeitraffer ablaufen lassen, dann fände man sich in einem Terence
    Hill/ Bud Spencer – Western wieder." – mehr
  • Kultusministerkonferenz: Dr. Ludwig Spaenle als neuer Präsident der Kultusministerkonferenz – 22.01.2010
    Pressemeldung  – mehr
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