Die Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischöfin Margot Käßmann, zeigt sich tief erschüttert über die hohe Zahl der Erdbebenopfer auf Haiti. "Eine Zerstörung solchen Ausmaßes ist erschreckend. Ich bete für die vielen Menschen auf Haiti, die von Leid, Zerstörung und dem Verlust von Menschen betroffen sind", sagte die Ratsvorsitzende. "Es ist eine Tragödie, dass diese Katastrophe eines der ärmsten Länder dieser Erde trifft. Den Menschen dort gilt mein ganzes Mitgefühl", so Käßmann weiter.

Der stellvertretende Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, unterstrich die Notwendigkeit schneller Nothilfe und späterer Aufbauhilfe. Er zeigte sich von der großen Hilfsbereitschaft der Bundesbürger überzeugt. Für die katastrophalen Folgen des Erdbebens in Haiti machte er insbesondere die schlechte Infrastruktur und die erschreckende Armut mit verantwortlich.
"Die Diktatoren und die Ausbeutung des Volkes in der Vergangenheit sowie die militärischen Interventionen der Vereinigten Staaten haben mit dazu beigetragen, dass es eine derart schwache Infrastruktur in Haiti gibt", sagte er.

An etlichen Schulen laufen bereits Hilfsprojekte, insbesondere von Eine-Welt-AGs.

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