Toleranz und Dialog mit den anderen Religionen forderten führende Vertreter von Christen und Juden ein und warnten vor einer Aufweichung der Religionsfreiheit in Europa. Gerade weil Christen für sich beanspruchten, ihren Glauben auch als religiöse Minderheit zu leben, müssten sie sich auch für andere religiöse Minderheiten einsetzen.

  • Focus: Vertreter von Christen und Juden fordern besseren Dialog
    "’Wir müssen mit den muslimischen Organisationen in unserem Land
    sprechen’, sagte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in
    Deutschland (EKD), Margot Käßmann. … ‘Derjenige, der in anderen Ländern für die
    Angehörigen seiner Glaubensgemeinschaft in der Minderheitensituation
    Religionsfreiheit fordert, darf sie den religiösen Minoritäten im
    eigenen Land nicht vorenthalten’, stellte Zollitsch klar." – mehr
  • Radio Vatikan: "Toleranz ist der Grundstein des Dialogs"
    Kommentar von Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
    und ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments
    "Eine der Herausforderungen unserer Generation ist, wie die Kulturen und
    Religionen im 21. Jahrhundert zusammenleben. Ein friedliches
    Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller und
    religiöser Identität ist notwendig und möglich und von
    größter Bedeutung für unsere gemeinsame Zukunft. Ich
    glaube nicht an den ‘Clash of Civilizations’, den
    Zusammenprall der Kulturen." – mehr
  • Der Standard: "Islam hat Recht auf öffentliche Präsenz"
    "Religionsfreiheit für Christen in islamischen Ländern darf keine
    Bedingung für Religionsfreiheit der Muslime in Westeuropa sein." – Interview mit dem Grazer Bischof Egon Kapellari "über die Schweizer Minarett-Abstimmung als Ausdruck der Angst vor einem ‘Kulturbruch’" – mehr
  • WELT: "Im Namen Gottes darf kein Gläubiger Krieg führen"
    Interview mit Walter Mixa, Bischof von Augsburg zu Zölibat, Kreuzen in Klassenzimmern und Religionsfreiheit: "Christen dürfen die Religionsfreiheit nicht infrage stellen, sie sind von Anfang an auf sie angewiesen." – mehr
  • evangelisch.de:
    "Christen und Muslime können viel voneinander lernen"

    Interview mit dem neuen Generalsekretär des Weltkirchenrates, der Norweger
    Olav Fykse Tveit. Er "warnt vor einem ideologischen Konflikt zwischen
    Christentum und Islam. Das wäre nicht im Interesse von Milliarden
    Christen und Muslimen, sondern nur von einigen Fanatikern, sagte der
    49-Jährige in Genf." – mehr

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  • Radio Vatikan: "Schulprofil ‘Abrahamische Religion’"
    "In Osnabrück … soll eine Grundschule der ‘Abrahamischen Religionen’ entstehen. Was es mit dem
    Konzept dieser Ganztagsschule auf sich hat, verrät der Vorsitzende
    der Jüdischen Gemeinde Osnabrück Michael Grünberg …
    ‘Das ist eine Schule, wo die Religionen zwar getrennt sind, aber
    trotzdem auch gemeinsam behandelt werden; wo über Feiertage und
    Festlichkeiten gesprochen wird. Diese werden dann entsprechend
    erklärt, damit es einfach in Zukunft Normalität unter den
    Kindern gibt. Damit es in Zukunft nichts Besonderes mehr ist, ein
    jüdisches Kind zu sein oder ein muslimisches Kind, sondern dass
    man miteinander lernt und über die andere Religion auch mehr
    weiß.’" – mehr 
  • rpi-virtuell: "Schweiz verbietet Bau von Minaretten"mehr
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