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Rückschau auf 2009: Krieg und Frieden

Die gute Nachricht: 2009 gibt es deutlich weniger Kriege oder gewaltsame Konflikte als im Vorjahr. Die schlechte: Deutschland ist weiterhin drittgrößter Rüstungsexporteur. Und die Rüstungsexporte sind erneut gestiegen. So die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), ein
ökumenischer, evangelisch-katholischer Arbeitsverbund zur
Entwicklungspolitik.

  • WELT: 2009 – Weniger Kriege, Krisen und Konflikte
    "Die Zahl der Kriege und gewaltsamen Konflikte ist in diesem Jahr
    zurückgegangen. Gemessen am Krisen-Höchststand von 51 im Jahr
    1992 bewege sich dieses Jahr mit 31 schweren Konflikten auf mittlerem
    Niveau, betonen die Heidelberger Konfliktforscher. Die Experten warnen
    allerdings vor zu viel Optimismus." Mit Karte – mehr 
  • Domradio.de: "Die Welt wird nicht sicherer durch mehr Waffen"
    "Alarmiert über den neuerlichen Anstieg deutscher
    Rüstungsexporte zeigten sich die beiden Vorsitzenden der
    Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung bei der Vorstellung des
    diesjährigen Rüstungsexportberichts am Montag in Berlin." – mehr
  • EKD: "Kirchen kritisieren umfangreiche deutsche Rüstungsexporte"
    "Nach den USA und Russland sei Deutschland weiterhin der weltweit
    drittgrößte Rüstungsexporteur. Vor allem die deutschen Lieferungen an
    Pakistan stießen auf Kritik." – mehr

GKKE – Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) ist ein
ökumenischer, evangelisch-katholischer Arbeitsverbund zur
Entwicklungspolitik. Als gemeinsame Stimme der beiden großen Kirchen in
Deutschland will die GKKE dem Gedanken der einen Welt in unserem Land
politisches Gewicht verleihen.

  • GKKE: Rüstungsexportbericht 2009
    "Das anhaltend hohe Volument deutscher Rüstungsexporte erfordert ein Umsteuern von Seiten der Politik … Kritisiert wird auch der Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Die
    Rüstungsexportpolitik werde dort vorrangig an
    außenwirtschaftlichen Aspekten ausgerichtet und friedens- und
    entwicklungspolitischen Dimension vorgeordnet."
    Pressemitteilung, Bericht und Video – mehr

Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung e.V.

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung
(HIIK) am Institut für Politische Wissenschaft der
Universität Heidelberg ist ein gemeinnütziger eingetragener
Verein. Es widmet sich der Erforschung, Dokumentation und Auswertung innerstaatlicher und internationaler politischer Konflikte.
Seit 1991 publiziert es ährlich das Konfliktbarometer als
zusammenfassende Betrachtung des weltweiten gewaltlosen und gewaltsamen
Konfliktgeschehens.

  • Zum Herunterladen:
    PDF-Version der Veröffentlichung sowie Karten und Daten sind im Downloadbereich zusammengestellt – mehr