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Die Päpstin – Vorbild oder historischer Unsinn?

In der Kirche

In diesen Tagen startete die Literaturverfilmung des 1996 erschienenen Bestsellers von Donna Woolfolk Cross über die legendäre Päpstin Johanna. Sönke Wortmann schuf ein Historienepos, das die Frage nach dem historischen Hintergrund aufwirft und wieweit die Päpstin als emanzipatorisches Vorbild taugt.

 

 

 

Informationen

  • "Die Päpstin" – Internetseite zum Filmmehr

Filmkritiken

  • Spiegel: "Vergib uns unser Debakel"
    "Sönke Wortmann verpatzt seine Chance zu einem großen
    Historienfilm – und mutet seiner Hauptdarstellerin einen grotesken
    Geschlechterspagat zu." – mehr
  • Filstarts.de: Die Päpstin
    "bombastisches Ausstattungskino … Ohne merkliche Höhepunkte plätschert die Handlung zweieinhalb Stunden vor sich hin." – mehr
  • Medienprofile:"Ein Trauerspiel der besonderen Art"
    "Kein gutes Haar lässt der Filmdienst an Sönke Wortmanns Verfilmung des Bestsellers ‘Die Päpstin’."- mehr

Hintergründe

  • Medienprofile: Was hat es mit der Päpstin auf sich?
    Interview mit Gisela Muschiol,
    Kirchenhistorikerin an der Universität Bonn
    "Die Legende von der ‘Päpstin’ … entstand im 13.
    Jahrhundert, als Dominikaner und Franziskaner anfingen, Handbücher
    für Prediger zu veröffentlichen. In diesen Handbüchern
    brauchte man ‘Predigtmärlein’, Geschichten, die die
    Zuhörer aufmerksam machen für das, was der Prediger
    eigentlich sagen will. Ein solcher Aufreißer ist die Geschichte
    von der Päpstin." – mehr
  • Wikipedia: Die Päpstinmehr
  • Kirchenlexikon.de: Johanna
    "JOHANNA, angebliche Päpstin, auch Agnes, Gilberta, erst bei Martin
    von Troppeau als J. bezeichnet, soll zwischen Leo IV. (855) und Benedikt
    III. (858) regiert oder um 1100 gelebt haben. – Die Fabel über
    die Existenz einer Päpstin taucht erstmals in der »Chronica universalis
    Mettensis« des Jean de Mailly Mitte des 13. Jahrhunderts auf." – mehr