Netzwerkplattformen nehmen für Heranwachsende eine Schlüsselposition
bei der Mediennutzung ein. Sie dienen dem Selbstmanagement und dem
Beziehungsmanagement: Wer man ist oder sein möchte und um sich zu
positionieren. Dabei machen die Nutzenden positive und negative
Erfahrungen, so eine aktuelle Studie. Gefordert wird ein respektvoller
und verantwortungsvoller und kompetenter Umgang mit dem Social Web.

 

"Respekt- und verantwortungsvoller Umgang im und mit dem Social Web"

  • Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen:
    Heranwachsen mit dem Social Web"

    Die LfM-Studie "Heranwachsen mit dem Social Web" basiert u. a. auf einer Repräsentativbefragung von insgesamt 650 Jugendlichen.
    "Wie die Studie zeigt, gehören das Social Web und seine positiven Potentiale inzwischen zum Alltag von Jugendlichen. …

    Die meisten Befragten haben bereits in irgendeiner Form Erfahrungen mit
    Online-Mobbing gemacht – entweder in Bezug auf die eigene Person
    oder z. B. auf Mitschüler. Zumeist bezieht sich diese Erfahrung
    auf "peinliche" oder "blöde" Fotos, einige wenige Schüler
    berichten auch von Schüler- oder Lehrerhassgruppen auf ihrer
    Netzwerkplattform."
    Die Studie zieht daraus Konsequenzen für die medienpädagogische Arbeit und für Verhaltensregeln auf Netzwerkplattformen.

    "Anbieter und Nutzer müssen sich verstärkt mit der Frage befassen, wie
    ein respekt- und verantwortungsvoller Umgang im und mit dem Social Web
    gefördert werden kann. Auch Eltern und Schule kommt eine hohe Bedeutung
    bei der Stärkung des Bewusstseins von Chancen und Risiken zu", so Dr. Jürgen Brautmeier (LfM).
    – Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Studie: mehr
    – Zusammenfassung der Studie als PDF-Datei: mehr

  • "Cybermobbing" – Materialien und Lesetipps im rpi-Wiki: mehr


Kategorien: Medien