Konfirmandenarbeit ist ein Erfolgsmodell – mit Einschränkungen. So lautet ein erstes Fazit der bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit, das in Berlin vorgestellt wurde. Mehr als 70 Prozent der konfirmierten Jugendlichen bejahen, dass sie "mehr über Gott und Glauben erfahren" und
"gute Gemeinschaft in der Konfi-Gruppe" erlebt hätten.

Geld und Geschenke erst an dritter Stelle
"Geld oder
Geschenke" kommen bei ihnen erst an dritter Stelle der Wertung hinter dem Familienfest und Segensempfang. Gottesdienste werden freilich mit zunehmender Unterrichtszeit von der Mehrzahl als langweilig empfunden.

Für die Studie wurden 11.000 Konfirmanden aus den 22 Landeskirchen der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befragt. An der Befragung
nahmen zudem 1.500 Pfarrer und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie 5.700
Konfirmanden-Eltern teil.

Die Studie wurde vom Lehrstuhl für
Evangelische Religionspädagogik der Universität Tübingen und dem
Comenius-Institut Münster zusammen mit dem Kirchenamt der EKD erstellt und ist Teil einer internationalen Vergleichsstudie zur Konfirmandenarbeit in
sieben europäischen Ländern.
Die Ergebnisse werden veröffentlicht im
Herbst 2009.

  • WELT: "Konfirmanden wollen mehr als Geld und Geschenke"
    "EKD-Studie über den kirchlichen Unterricht zeigt: Jugendliche suchen
    Antworten auf ernste Fragen – Gottesdienste sind meist ‘langweilig’"- mehr
  • EKD: "Interesse an Konfirmation ungebrochen"
    "Wichtige Rolle für ‘ethische Alltagskompetenz’" – mehr
  • Mehr Information:
    Internetseite der Studie "Konfirmandenarbeit EU" – mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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