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Kultusministerkonferenz: Lehrerausbildung soll vereinheitlicht werden

KollegiumDie Lehrerausbildung in Deutschland soll einheitlicher werden. Die Kultusministerkonferenz (KMK)
einigte sich bei ihrem Treffen am 16./17. Oktober auf bundesweite Anforderungen an Fachwissen und -didaktik. Schwächere Schüler sollen verstärkt gefördert und die Bildungschancen von der sozialen Herkunft entkoppelt werden.

 

Kultusministerkonferenz 16./17. Oktober 2008

Am 16./17. Oktober 2008 traf sich in Saarbrücken die Kultusministerkonferenz. Folgende Ergebnisse wurden bekannt gegeben.

  • Lehramtsstudium:
    Zusammen mit Fachwissenschaftlern unter Beteiligung
    von Fachverbänden, wissenschaftlichen Gesellschaften, Kirchen und
    Lehrerorganisationen wurden bereits für über 20 Fächer des Lehramtsstudiums "Fachprofile" erarbeitet.
    Diese beschreiben, was Studierende
    am Ende ihres Studiums wissen und können sollen. Diese Fachprofile bilden nun die Vorgaben Rahmen für das Lehramtsstudium.
    "Ich bin zuversichtlich, dass die Hochschulen daraufhin ihre Studienangebote
    für Lehramtsstudierende in kurzer Frist umstellen können", so die Präsidentin der KMK, Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.
    Quelle:
    Kultusministerkonferenz: Pressemitteilung – mehr
  • Tagesschau:
    "Lehrer sollen überall das Gleiche lernen – mehr
  • Früherziehung, Schule und Ausbildung
    – Die Sprachförderung im Bereich der Früherziehung soll intensiviert werden.
    – Die Bildungschancen sollen von der sozialen Herkunft zu entkoppelt und die
    Durchlässigkeit im Bildungssystem weiter erhöht werden.
    – Die Leistungen von Jugendlichen mit
    Migrationshintergrund sollen auf den Gesamtdurchschnitt aller Schülerinnen und
    Schüler angehoben werden.
    – Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss soll halbiert werden, ebenso die Zahl der Ausbildungsabbrecher.
  • Weitere Themen:
    Pressemitteilung der KMK – mehr