SchülerinGroße Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am 22. Oktober findet in
Dresden der Bundes-Bildungsgipfel statt. Dabei ist Bildungspolitik seit
der Föderalismusreform Ländersache. Kann das Treffen überhaupt noch
neue Impulse geben? Die Claims sind bereits abgesteckt. Frage ist, wer
sich letztlich durchsetzt.

Viele
fragen sich inzwischen, ob es eine gute Idee war, die Hoheit über die
Bildungspolitik an die Länder zu vergeben. Der Bildungsgipfel am
22.10.08 wird zeigen, ob sich wirklich gemeinsame Fortschritte erzielen
lassen.

  • Angela Merkel: Video zum Bildungsgipfel (18.10.2008)
    "Bildung ist ein
    Schlüsselthema für unsere Gesellschaft. Unser Wohlstand und unsere
    Zukunft werden davon abhängen, ob Bildung in Deutschland einen
    ausreichend hohen Stellenwert hat." – mehr
  • Kölnische Rundschau: "Die Sünden der Vergangenheit" (17.10.2008)
    "Mit ihrem Bildungsgipfel reagiert
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum einen auf die wachsenden
    Klagen der Wirtschaft über fehlende Fachkräfte. Zum anderen hat sie
    für 2009 die Bildungspolitik als wichtiges Wahlkampfthema entdeckt. …
    Gleichwohl schwebt über allem immer noch der große Dissens um
    Geld und Kompetenzen." – mehr
  • Nürnberger Nachrichten: "Bremsen vor dem Bildungsgipfel" (18.10.2008)
    Die Chefs der 16 Länder-Staatskanzleien fordern in einem Brief an
    Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) deutlich mehr Geld mehr
    Qualität in der Bildung zu verwirklichen – mehr
  • Deutschlandradio: "Bildungsgipfel als Nervensache" (17.10.2008)
    "’Der Weg zum Bildungsgipfel ist vor allem Nervensache, aber man
    soll meine Nerven nicht unterschätzen’. Diese vielsagende Feststellung
    war vor kurzem von Bundesbildungsministerin Schavan beim
    Bildungskongress der CDU in Berlin zu hören.
    Wer es bis dahin noch
    nicht wusste, ist spätestens jetzt im Bilde: Im Hintergrund rumort es
    kräftig, der Streit zwischen Bund und Ländern ist nicht beigelegt,
    sondern hat neue Nahrung bekommen." – mehr
  • CDU/CSU: Positionspapier zum Bildungsgipfel (14.10.2008)
    Die
    CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier zum Bildungsgipfel
    verabschiedet. Darin legt sie sich auf konkrete Ziele fest, die sie bis
    2015 erreichen will.
    Zu
    den Zielen gehören: Bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für
    Familien, Beherrschung der deutschen Sprache durch alle Schulanfänger,
    Behebung noch vorhandener Sprachdefizite während der Schulzeit, weniger
    als 4 Prozent der Schulabgänger ohne Abschluss und einheitliche
    Prüfungsstandards – mehr
  • BDA: "Deutschland muss Bildungsrepublik werden" (01.10.2008)
    Vorschläge der deutschen Wirtschaft zum Bildungsgipfel 2008
    "Statt Debatten über formelle Zuständigkeiten muss auf das konkrete
    Gelingen abgestellt werden: Wir brauchen mehr Qualität im
    Bildungssystem."
    So die Forderung von Gerhard Braun, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

    Weitere Forderungen:
    – Kinder sind neugierig und aufnahmefähig. Frühkindliche Bildung soll altersgerecht ausgebaut werden.
    – Damit die Sprache keine Hürde auf dem Bildungsweg ist, soll die Sprachförderung ausgebaut werden.
    – Damit dies für alle Kinder gelingt, soll ein obligatorisches beitragsfreies Vorschuljahr eingerichtet werden.
    – Die Quote der Schulabbrecher muss halbiert werden.
    Pressemitteilung (PDF-Datei): mehr

 

Frühere Berichte

  • rpi-virtuell: "Angela Merkel auf Bildungsreise"
    "Derzeit besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel Bildungseinrichtungen in
    zehn Bundesländern. In Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstätten und Unis, auch
    kirchlichen Einrichtungen, will sie sich Eindruck verschaffen von der Bildungssituation in Land."
    Außerdem: Bildungsbericht 2008 und OECD-Bildungsbericht "Education at a Glance – mehr
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