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Lehrkräfte und Internet: Zuhause regelmäßig, im Unterricht selten

Mensch am PCLehrkräfte nutzen das Internet inzwischen intensiv für ihre Vorbereitung und sind "in der digitalen Welt angekommen". Im Unterricht sind Online-Angebote aber die Ausnahme. So das Ergebnis einer aktuellen Studie. 

"Von
einer Änderung der Lernkultur sind die Schulen noch weit
entfernt", stellt Lutz Goertz vom MBB-Institut für Medien- und
Kompetenzforschung in Essen fest. Dort wurde im Auftrag des
Bundesbildungsministeriums die Studie "Digitale Schule – wie Lehrer
Angebote im Internet nutzen" erstellt.

Internet als Selbstverständlichkeit – für Unterrichtende und ihre Schülerinnen und Schüler!
Interessant:
Für berufliche Zwecke nutzen 97% der Unterrichtenden den PC mindestens
zwei bis dreimal die Woche – die allermeisten sogar täglich. Im
Internet surfen 93% mindestens zwei bis drei Mal die Woche, die meisten
täglich.
"Die Zielgruppe der Lehrer ist inzwischen in der digitalen Welt
angekommen", lautet das Fazit der Studie (Digitale Schule, S. 4,
s.u.). 

Für die Schülerinnen und Schüler ist das Medium auch eine
Selbstverständlichkeit: "83 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren
und 98 Prozent der Jugendlichen haben zu Hause Zugriff auf PC und
Internet" (Digitale Schule, S. 4, s.u.).

Doch: Obwohl die Bedeutung der digitalen Medien inzwischen allgemein
anerkannt wird, gibt es im Unterricht wenig Angebote, sinnvolle
Einsatzmöglichkeiten kennen zu lernen und zu trainieren.
"Im Unterricht selbst nutzen die Lehrer die neuen Medien noch immer sehr selten" (Digitale Schule, S. 4, s.u.)

"Digitale Schule – wie Lehrer Angebote im Internet nutzen"
Auf den Internetseiten des Instituts für Medien- und
Kompetenzforschung steht die Studie "Digitale Schule – wie Lehrer
Angebote im Internet nutzen" (April 2008, MBB-Institut für Medien- und
Kompetenzforschung, Essen) zum Herunterladen bereit:

  • Die wichtigsten Ergebnisse in Thesenform (PDF-Datei): mehr
  • Die gesamte Studie (PDF-Datei, 24 Seiten): mehr